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Datenbank-Hosting auf Festplatten oder SSDs? Drucken E-Mail

Die durch den ständig wachsenden Onlinehandel entstehenden Datenmengen spiegeln sich in der Größe der Datenbanken wider, die einem modernem Webshop zugrunde liegen. Hier sind neben einer hohen Verfügbarkeit der Datenbanken auch kurze Datenzugriffszeiten immens wichtig, um die Geschwindigkeit des Gesamtsystems nicht spürbar auszubremsen. Ein Onlineshop mit langen Wartezeiten ist ein "Conversion-Killer" und wird potenzielle Neukunden nachhaltig abschrecken. Hier bieten sich zeitgemäße, SSD-basierende Speichermedien mit extrem kurzen Zugriffszeiten an.

Datenbanken mit großem Volumen, die von Servicedienstleistern mit einer hohen Verfügbarkeit in Rechenzentren bereitgestellt werden, sind auf Massenspeichern abgelegt. Meist sind dies herkömmliche Festplatten mit beweglichen Magnetplatten und Schreib-/Lesekopfeinheiten. In den letzten Jahren gewinnt jedoch eine neue Generation von Speichermedien an Bedeutung, die mit bewegungslosen, halbleiterbasierenden Laufwerken arbeiten. Die Rede ist von den neuen Solid-State-Drives (kurz SSD). Während die klassischen Festplatten mechanisch nach dem elektromagnetischen Prinzip arbeiten, so legen die SSD-Laufwerke ihre Daten in nicht flüchtigen Flash-Speicherelementen ab, wie man ihn auch von Speicherkarten in Digitalkameras her kennt.

Stärken und Schwächen der SSDs

Ein grundsätzlich herausragender Vorteil von Solid-State-Drives gegenüber den herkömmlichen Festplatten ist die Unempfindlichkeit gegenüber Erschütterungen - da es keine beweglichen Teile gibt, kann es auch nicht zum gefürchteten Platten-Crash kommen. Dieser Vorteil ist aber bei der Verwendung in einem Serverzentrum weniger relevant. Hier zählen ausschließlich Performance-Daten wie die mittlere Datenübertragungsrate und die Zugriffszeit. Nach Angaben von Mittwald bieten SSD‘s bei Datenbank-Zugriffen einen bis zu zehnmal schnelleren Datendurchsatz bei Lesezugriffen und immerhin noch viermal so schnelle Schreibzugriffe gegenüber normalen Festplatten.

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil beim SSD-Einsatz im Rechenzentrum ist der wesentlich geringere Energieverbrauch. Sind mehrere hunderte oder gar tausende Speicherlaufwerke im Einsatz, ist die Ersparnis durch weniger Stromverbrauch nicht mehr zu vernachlässigen. Mit diesem Vorteil unmittelbar einher geht die Tatsache, dass mit geringerem Energieverbrauch weniger Wärme entsteht. Dies wiederum kommt der Klimatisierung des Serverzentrums zugute und hilft, zusätzlich Kosten zu senken.

Leider gibt es bei all der SSD-Euphorie auch einige Nachteile zu bedenken. Da ist zuerst die Ausfallsicherheit zu nennen. Jeder Flash-Speicherbereich hat eine maximale Anzahl von Schreibzyklen, bis diese ausfällt und nicht mehr nutzbar ist. Die Lebensdauer von SSDs ist somit nicht so hoch wie die der Magnetfestplatten, allerdings nähern sich die Werte mit voranschreitender Zeit immer weiter an und so wird dieses Problem nur temporär bestehen. Des Weiteren gestaltet sich die Wiederherstellung von verlorenen oder zerstörten Daten schwieriger, wohingegen Datenrettungsspezialisten bei herkömmlichen Festplatten meist einen Großteil der Daten wieder herstellen können. Diese Nachteile kann man aber mittels geeigneter Backupsysteme schnell entkräften. Sind die Datenbanken in sogenannten RAIDs organisiert, ist der Ausfall einer einzelnen Datenbank unproblematisch. Diese Form der mehrfachen Sicherung wird auch bei herkömmlichen HDD Datenbanken genutzt, somit stellt die Programmierung eines RAID-Systems keinesfalls einen zusätzlichen Aufwand dar.

Und der Preis?

Herkömmliche Festplatten sind ausgereifte Datenträger, die SSD-Laufwerkstechnologie hingegen ist noch recht jung. Entsprechend hoch sind derzeit noch die Anschaffungspreise, die im Vergleich (Euro pro Gigabyte) rund neunmal so hoch gegenüber herkömmlichen Festplatten sind. Die Vorteile der extrem kurzen Zugriffszeiten erkauft man also derzeit noch mit höheren Preisen. Der Preistrend geht aber auch hier immer weiter nach bei steigender Speicherkapazität.

Zusammenfassung

Ganzheitlich kann man sagen, dass SSD Datenbanken früher oder später das Feld dominieren werden, auch wenn noch Schwächen bestehen im Bereich der Datenrettung, so lohnen sich bei einer Neuanschaffung die höheren Preise in Kauf zu nehmen.

Pro SSD:

  • + Geringerer Stromverbrauch
  • + Geringere Hitzeabstrahlung
  • + Unempfindlich gegenüber Erschütterungen
  • + Deutliche Performance-Steigerung

Contra SSD:

  • - Datenrettung ist komplizierter (bei modernen Rechenzentren, täglichen Backups und RAID System unproblematisch)
  • - Etwas höhere Ausfallzeiten (kaum merkbarer Unterschied; zukünftige Verbesserungen werden diesen Punkt terminieren)
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