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Strato wirbt seit einiger Zeit mit Typo3 Unterstützung für die Hostingpakete PowerPlus L und XL. Wir hatten Gelegenheit, die Hosting Pakete von Strato auf die Praxistauglichkeit für den Einsatz des Content Management Systems Typo3 zu testen.
Installation
Die Installation mit dem „Source with Dummy site“ Paket verlief ohne Probleme. Dateiberechtigungen müssen nicht angepasst werden. Nachdem PHP als CGI läuft kann Typo3 auf alle benötigten Verzeichnisse schreiben und die PHP Einstellungen entsprechen alle den Vorgaben. Lediglich ImageMagick ist nicht verfügbar.
Extension Manager
Der Import der deutschen Übersetzung über den Extension Manager klappte ohne Schwierigkeiten und auch Extensions ließen sich direkt aus dem Repository installieren.
Bildbearbeitung
Durch das Fehlen einer ImageMagick Installation sind die Bildbearbeitungsfunktionen von Typo3 leider nur sehr eingeschränkt nutzbar.
Performance
Schon beim Anlegen der ersten Seiten im Backend fällt auf, dass die Performance völlig unzureichend ist. Ein einfacher Klick im Seitenbaum des Backends resultiert nicht selten in mehr als 30 Sekunden Wartezeit bis der rechte Frame geladen ist. Die Kontextmenüs sind nur durch die langen Ladezeiten nur sehr schwer zu bedienen und es kommt immer wieder vor, dass das Menü erst dann erscheint, wenn man gerade beschlossen hat, dass man sich vermutlich verklickt hat.
Die Ladezeiten im Frontend sind nur dann akzeptabel wenn eine Seite bereits gecacht ist. Nach dem Leeren des Caches ist die Ladezeit extrem langsam und nur wenige Besucher der Seite werden genug Geduld mitbringen, um die Seite noch zu sehen zu bekommen.
Fazit
Formell erfüllt Strato das Versprechen der Typo3 Unterstützung. Die technischen Voraussetzungen sind gegeben und die Installation verläuft ohne Schwierigkeiten. Die Performance ist jedoch völlig unzulänglich und disqualifiziert die Strato PowerPlus Pakete für einen ernsthaften Einsatz von Typo3. Im Verhältnis zum hohen Preis für die Pakete empfiehlt sich vielmehr ein spezialisierter Typo3 Hoster oder bei entsprechendem Know-How auch der Einsatz eines VServers. Beide Alternativen bieten eine bessere Performance und sind in aller Regel sogar günstiger.
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