Mambo ist ein als Open Source entwickeltes Content Management System. Als Voraussetzungen benötigt es lediglich einen Server mit PHP und MySQL. Mambo besticht durch eine vergleichsweise einfache Handhabung und einen guten Funktionsumfang. Dieses Tutorial liefert eine Anleitung, wie Sie Mambo auf Ihrem eigenen Webspace einrichten.
Vorbereitungen
Nach dem Download
des 1.3 MB großen Installationspakets MamboV4.5.4.zip der aktuellen
Version 4.5.4 muss dieses beispielsweise mit Hilfe des Freeware Zip-Programms
FilZip oder
der in Windows XP integrierten Funktion entpackt werden.
Upload
Der nächste Schritt ist der Upload der Dateien auf den Webserver. Zur
Installation von Mambo werden nicht alle im Installationspaket enthaltenen Dateien
benötigt. Die mit Großbuchstaben benannten Dateien dienen lediglich
der Dokumentation und müssen nicht auf den Webspace übertragen werden:

Zum Upload selbst kann jedes beliebige FTP-Programm verwendet werden. Wer noch
keinen FTP-Client installiert hat, kann beispielsweise auf das Open Source Programm
FileZilla zurückgreifen:

Je nach Geschwindigkeit der eigenen Internetverbindung kann der Upload einige
Zeit in Anspruch nehmen. Ausgepackt belegt Mambo etwa 10 MB.
Installation
Überprüfung der Voraussetzungen
Nach dem erfolgreichen Upload aller Dateien kann die Installation über
den Aufruf der eigenen Webseite gestartet werden. Im ersten Schritt startet
Mambo dabei einen "Pre-Installation-Check". Es wird übersichtsartig
dargestellt, ob alle notwendigen Voraussetzungen für den Einsatz von Mambo
erfüllt sind.
Der erste Block beinhaltet Voraussetzungen an ??S???????Ϭ?die auf dem Server installierte
Software. Es wird überprüft, ob die installierte Version von PHP aktuell
genug ist und alle benötigten Module beinhaltet:

Die Fehlermeldung bezüglich des "Session save path" kann in
der Regel ignoriert werden. Die Funktionsweise von Mambo wird dadurch nicht
beeinträchtigt.
Der zweite Block widmet sich den Einstellungen von PHP:

Die Warnung bezüglich der "Register Globals" kann gegebenenfalls
ignoriert werden. Mambo funktioniert auch wenn diese Option aktiviert ist. Die
Gefahr von Sicherheitslücken ist bei dieser Einstellung jedoch deutlich
größer. Ein aktivierter "Safe Mode" schränkt die Funktionalität
von Mambo hingegen deutlich ein. Die in Mambo integrierten Funktionen zur Installation
von Komponenten oder Modulen können beispielsweise nicht verwendet werden.
Wer die Möglichkeit hat sollte darauf achten, dass alle Einstellungen den
Vorgaben entsprechen. Wer über einen Root-Server verfügt, sollte die
Einstellungen selbst verändern (siehe dazu das Tutorial PHP Einstellungen
anpassen). Gelegentlich lässt sich über den Support des Providers
auch eine Änderung der Einstellungen veranlassen. Ist dies nicht möglich,
bleibt lediglich der Wechsel des Providers.
Um Mambo auch in einer Umgebung mit aktiviertem Safe Mode mit dem vollen Funktionsumfang
nutzen zu können, besteht die Möglichkeit, den Safe
Mode Patch zu verwenden. Dieser befindet sich jedoch noch in Entwicklung
und verhindert unter anderem das einfache Updaten auf neuere Versionen von Mambo,
da er für jede neue Version frisch entwickelt werden muss.
Im dritten Block werden die Schreibrechte auf von Mambo benötigte Verzeichnisse
dargestellt:
?S???????Ϭ?p> /p>
Mambo benötigt in allen aufgeführten Verzeichnissen Schreibrechte,
um korrekt funktionieren zu können. Schreibrechte lassen sich einfach über
das FTP-Programm vergeben. In dem eingangs erwähnten FileZilla findet sich
die benötigte Option im Kontextmenü einer Datei oder eines Verzeichnisses
unter dem Namen "Dateiattribute":

Die aufgeführten Verzeichnisse sollten alle durch Mambo beschrieben werden können. Generell gilt, dass so wenig Rechte wie möglich vergeben werden sollten, da zu grosszügig vergebene Dateirechte aus Sicherheitsgründen bedenklich sind. Bei vielen Hostern ist es jedoch notwendig, volle Zugriffsrechte über die Option 777 (alle Benuter
dürfen Lesen, Schreiben und Ausführen) zu vergeben, damit Mambo in diesen Verzeichnissen schreiben kann. Einen Überblick über die Vergabe von Dateiberechtigungen finden sie beispielsweise hier. Um herauszufinden, wie viele Rechte sie vergeben müssen versuchen Sie, die Rechte ausgehend von 755 über 775 bis 777 zu vergeben, bis die Installationsroutine von Mambo signalisiert, dass Schreibrechte vorhanden sind.

Die Seite mit dem pre-installation check lässt sich beliebig oft aktualisieren
bis alle Voraussetzungen erfüllt sind. Anschließend geht es weiter
auf die Nächste Seite.
Lizenz
In diesem Schritt wird der Benutzer dazu aufgefordert, der "GNU GENERAL
PUBLIC LICENSE" zuzustimmen, unter der Mambo veröffentlich wird. Ein
Häkchen bei "I Accept the GPL License" und es geht weiter.
Schritt 1: MySQL Datenbank Konfiguration
Hier werden die Informationen abgefragt, die Mambo zum Zugriff auf die Datenbank
benötigt. Servername, Benutzername, Passwort und Datenbankname werden in
??S???????œ¨? der Regel vom Provider geliefert bzw. sind über die Konfigurationsoberfläche
des Providers zu finden:

Die Einstellung "MySQL Table Prefix" kann in der Regel aus "mos_"
belassen werden. Diese Option ist lediglich interessant, wenn innerhalb eines
Account mehrere Installationen von Mambo betrieben werden sollen. Durch unterschiedliche
Präfixe für die Datebanktabellen können innerhalb einer Datenbank
getrennte Datenbestände für die verschiedenen Mambo-Installationen
geführt werden.
Die Option "Drop Existing Tables" bewirkt, dass Tabellen aus einer
bestehenden Mambo-Installation gelöscht werden. "Backup Tables"
sichert Tabellen aus einer bestehenden Mambo-Installation und legt neue Tabellen
an. Durch die Option "Install Sample Data" wird die Datenbank mit
einigen Beispielseiten und Menüeinträgen gefüllt.
Wenn es in diesem Schritt zu einem Fehler kommen sollte, stimmen die Zugangsdaten
zur Datenbank nicht. Überprüfen Sie Ihre Angaben anhand der Informationen
vom Provider.
Schritt 2: Name der Seite
In diesem Schritt legen Sie den Namen Ihrer Seite fest. Dieser lässt sich
nachträglich auch jederzeit wieder über die Administration von Mambo
ändern. Schritt 3: URL, Pfad, E-Mail und Berechtigungen
Die Optionen URL und Path füllt Mambo selbständig mit sinnvollen
Werten aus. Geben Sie Ihre EMail-Adresse an und legen Sie ein Passwort für
die Administration von Mambo fest.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die chmod-Einstellungen so anzupassen, dass
Mambo für angelegte Verzeichnisse und Dateien Schreibrechte vergibt. Andernfalls
können Sie Dateien, die über die Administration von Mambo hochladen
später nicht über ein FTP-Programm verwenden. Verzeichnisse??S???????œ¨? sollten generell zusätzlich das Attribut "execute" erhalten. Generell ist davon allerdings abzuraten, da diese Einstellung erhebliche Sicherheitsprobleme mit sich bringt.
Schritt 4: Konfigurationsdatei
Die Installation ist jetzt weitgehend abgeschlossen. Mambo ist jedoch nicht
in der Lage, eine Konfigurationsdatei zu schreiben, da hierfür keine Schreibrechte
vorhanden sind:

Legen Sie auf Ihrem Computer eine Textdatei unter dem Namen "configuration.php"
an. Kopieren Sie den Inhalt des Textfelds über die Zwischenablage in diese
Datei und speichern Sie. Anschließend sollten Sie die Datei mit Ihrem
FTP-Programm in das root-Verzeichnis auf Ihrem Server zu den anderen Mambo-Dateien
wie "index.php", "globals.php" und "pathway.php".
Zuletzt muss das Verzeichnis mit der Installationsroutine von Mambo auf dem
Server gelöscht werden. Vorher meldet sich Mambo lediglich mit einer Warnung
zu Wort:

Wählen Sie in Ihrem FTP-Programm das Verzeichnis "installation"
und löschen Sie es komplett:

Der erste Eindruck
Wenn Sie jetzt Ihre Domain erneut aufrufen sollte die neue Mambo-Installation
mit der Standard-Vorlage Solarflare II erscheinen:

Die Administration ist über das Unterverzeichnis "administrator"
(http://www.meinedomain.de/administrator/) mit dem Benutzernamen "admin"
und dem während der Installation festgelegten Passwort zu erreichen:

Download Quellen
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