Windows XP bietet zahlreiche Veränderungen bezüglich der Benutzeroberfläche im Vergleich zu den Vorgängerversionen. Dieses Tutorial bietet eine Anleitung, wie sich die Benutzeroberfläche so umstellen läßt, dass sie dem Look & Feel von Windows 2000 entspricht.
Allgemeines
Die auffälligste Neuerung von Windows XP ist die
neue grafische Oberfläche Luna. Sie ist viel bunter und verspielter als
die Oberflächen der bisherigen Windows-Versionen. Sie bietet aber auch
einige nützliche neue Funktionen.
So werden beispielsweise mehrere Fenster eines Programms
in der Taskleiste gruppiert, Icons auf dem Desktop sind automatisch am Raster
ausgerichtet und das Startmenü passt sich den Gewohnheiten des Benutzers
an.
Diese Funktionen sind nützlich. Sie können
allerdings auch irritierend sein.
Für alle Gewohnheitstiere unter den Benutzer von Windows
XP hat Microsoft jedoch die Möglichkeit geschaffen, das neue Aussehen über
zahlreiche Optionen ganz oder teilweise zu deaktivieren. Im Folgenden wird beschrieben,
wie das geht.
Design
Die neue grafische Oberfläche läßt sich in der Systemsteuerung
unter dem Punkt "Anzeige" weitgehend deaktivieren. Wählt man
hier das Design "Windows - klassisch", dann entspricht das Look &
Feel von Windows XP in etwa dem von Windows 2000.
Die Taskleiste und das Startmenü sind anschließend grau und die
Fenster und Buttons sind eckig und weniger bunt.
Die neuen Funktionen bleiben dadurch allerdings erhalten. Mehrere Fenster eines
Programms werden in der Taskleiste nach wie vor gruppiert und auch Startmenü
verhält sich wie von Windows XP gewohnt.
Wer sich zwar mit der neuen Oberfläche angefreundet hat, aber beispielsweise
mit dem neuen Startmenü nicht zurecht kommt, kann Luna als Design beibehalten
und einzelne der neuen Funktionen deaktivieren.
Das Aussehen und das Verhalten für den Desktop, das Startmenü und
die Taskleiste lassen sich separat einstellen.
Desktop
In den Anzeigeeinstellungen (Systemsteuerung -> Anzeige) im Reiter
"Desktop" findet sich neben der Einstellung des Hintergrundbilds die
Option "Desktop anpassen".
Hier kann man einstellen, ob auf dem Desktop Symbole für die Eigenen Dateien,
den Arbeitsplatz, die Netzwerkumgebung bzw. den Internet Explorer angezeigt
werden sollen. In der Standardeinstellung sind diese Symbole deaktiviert.
Weiterhin läßt sich der sogenannte Desktopbereinigungs-Assistent
deaktivieren. Dieser Assistent sorgt dafür, daß Icons vom Desktop
entfernt werden, wenn sie für lange Zeit nicht verwendet werden.
Diese Funktion ist zwar gut gemeint, aber sie kann auch zu Irritationen führen,
wenn Icons plötzlich vom Desktop verschwinden.
Im Reiter "Web" besteht die Möglichkeit, eine Webseite im Hintergrund
des Desktops einzublenden, wie man es von dem früheren "Active Desktop"
kennt.
Startmenü
Neben dem neuen Aussehen von Windows XP ist das neue Startmenü am meisten
gewöhnungsbedürftig. Den meisten Raum nehmen die zuletzt benutzten
Programme und die Verknüpfungen zu den zuletzt benutzten Dateien, den eigenen
Dateien und so weiter. Alle installierten Programme sind hingegen unter dem
Punkt "Alle Programme" versteckt.
Das neue Startmenü läßt sich jedoch auch deaktivieren. In der
Systemsteuerung unter dem Punkt "Taskleiste und Startmenü" kann
man im Riter "Startmenü" zwischen dem Startmenü im klassischen
und im Windows XP Stil wählen.
Unter dem Punkt "Anpassen" lassen sich für beide Formen des
Startmenüs außerdem noch zahlreiche Einstellungen vornehmen. Für
das klassische Startmenü kann man beispielsweise über die Option "Persönlich
angepasste Menüs verwenden" abschalten, daß nicht verwendete
Programme ausgeblendet werden.
Taskleiste
Das Aussehen der Taskleiste läßt sich nicht separat einstellen.
Es wird lediglich über die Wahl des verwendeten Designs festgelegt.
Dennoch gibt es bezüglich der Taskleiste einige Einstellungen vorzunehmen.
Sie läßt sich fixieren, automatisch ausblenden und im Vordergrund
halten.
Die neue Funktion von Windows XP, daß mehrere Fenster eines Programms
gruppiert werden, und die Schnellstartleiste lassen sich deaktivieren.
Weiterhin kann man wählen, ob die Uhr angezeigt werden soll.
Wie auch im Startmenü werden Symbole im sogenannten Info-Bereich der Taskleiste,
die länger nicht verwendet werden, ausgeblendet. Auch dieses Verhalten
läßt sich deaktivieren.

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