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Ghostscript und GSView
Diese Methode PDF-Dateien zu erstellen basiert darauf, eine beliebige Datei
aus einem beliebigen Programm über einen Postscript-fähigen Druckertreiber
in eine Datei zu drucken. Diese Datei wird dann anschließend mit GSView
geöffnet und nach PDF konvertiert.
Vorbereitungen
Nachdem man AFPL Ghostscript und GSview heruntergeladen hat,
gilt es die beiden Programme zu installieren. Zu der Installation selbst gibt
es nichts zu sagen. Die Entscheidungen, die es zu treffen gilt beschränken
sich auf das Installationsverzeichnis und den Eintrag im Startmenü. Bei
der Installation von GSView sollte man wählen, daß es mit PS-Dateien
verknüpft wird. PDF-Dateien würde ich hingegen dem Acrobat Reader
überlassen.

Die zweite Zutat ist ein Druckertreiber, der Postscript unterstützt. Adobe
bietet einen generischen Treiber an, der "reines" Postscript schreibt.
Dieser Treiber ist an sich eine gute Wahl, aber leider unterstützt er keine
Farbe. Ich habe probehalber den Treiber für den Lexmark Optra C720 verwendet
und damit gute farbige Ergebnisse erzielt. Im Prinzip läßt sich wahrscheinlich
auch jeder andere Treiber für einen farbigen Postscript-Drucker verwenden.

Am einfachsten ist es, den Treiber für den Apple Color Laserwriter 12/600
zu verwenden, da dieser bei Windows mitgeliefert wird. Die Qualität der
erzeugten PDF-Dateien kann allerdings erheblich mit dem verwendeten Druckertreiber
variieren. In dieser Hinsicht kann ich deshalb nur empfehlen, etwas zu experimentieren.
Bei der Installation des Treibers ist es wichtig bei der Frage nach dem Anschluss
die Option File zu wählen.
Der Weg zur PDF-Datei
Sind die beiden Programme und der Druckertreiber installiert, kann es schon
losgehen. Es ist mit dieser Methode - genau wie bei Acrobat - möglich,
jede Datei aus jedem Programm in eine PDF-Datei umzuwandeln. Das Programm muß
nur dazu in der Lage sein zu drucken.
Wenn es sich also um eine Word-Datei handelt, dann öffnet man sie ganz
normal in Word und druckt sie aus. Hier ist es wichtig den Postscript-Drucker
auszuwählen:

Da der Drucker am Anschluss File hängt, fragt Windows in welche
Datei der Ausdruck geschrieben werden soll. Die Datei sollte dabei die Endung
.PS (für Postscript) erhalten, damit sie von GSView erkannt wird:

Diese Datei wird nun mit GSView geöffnet. Wenn alles geklappt hat, sollte
man nun schon eine Vorschau der Datei bekommen. Anschließend wählt
man File -> Convert. Als Device sollte pdfwrite ausgewählt
sein. Wer will kann hier noch einzelne Seiten auswählen und ein paar Einstellungen
vornehmen. An sich reicht es aber den Dialog mit OK zu bestätigen.

GSView fragt nun noch in welche Datei es das Ergebnis schreiben soll. Leider
hängt es selbst keine Dateiendung an, so daß man den Dateinamen selbst
um ein ".pdf" erweitern muß. Schon ist die erste PDF-Datei
fertig!
GSView unterstützt auch noch andere Formate wie TIFF, BMP oder PCX zur
Konvertierung. Die Vorgehensweise hierfür ist analog zum Erstellen von
PDF-Dateien. Man muß lediglich im letzten Schritt ein anderes "device"
wählen.
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