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Netzwerk einrichten unter Windows 95, 98 und ME Drucken E-Mail

Windows 95, 98 und MEDieses Tutorial beschreibt, wie man einen Computer unter Windows 9x/98/ME in ein Windows-Netzwerk einbindet. Es wird vorausgesetzt, dass der Computer bereits über eine Netzwerkkarte verfügt.

Grundlage Netzwerkkarte

Die Netzwerkkarte wird automatisch erkannt

Im Idealfall erkennt Windows 9x die Netzwerkkarte bereits bei der Installation automatisch. Im Gerätemanager wird die Netzwerkkarte dann angezeigt und auf dem Desktop sollte sich das Icon der Netzwerkumgebung befinden.

Die Netzwerkkdarte im Gerätemanager

Das funktioniert aber nur dann, wenn die Netzwerkkarte älter ist als Windows 9x.

Die Netzwerkkarte manuell installieren

Wenn die Netzwerkkarte nicht automatisch erkannt wurde, benötigt man zuerst einen passenden Treiber für Windows 9x. Normalerweise werden passende Treiber auf einer Diskette bzw. CD zu der Netzwerkkarte mitgeliefert. Falls Sie keine passenden Treiber für die Karte besitzen, hilft nur noch ein Besuch auf der Webseite des Herstellers. Treiber.de und Heise bieten direkte Links zu den Downloadseiten der gängigen Hersteller.

Eine Netzwerkkarte installieren

Den Treiber installieren Sie, in dem Sie in der Systemsteuerung das Kontrollfeld Netzwerk aufrufen. Über den Button Hinzufügen gelangen Sie in ein Auswahlfenster, in dem unter die Option Netzwerkkarte zur Verfügung steht. Wählen Sie diesen Punkt und klicken Sie erneut auf Hinzufügen. Im nächsten Schritt erhalten Sie eine Auswahl der Netzwerkkarten, zu denen Windows 9x selbst Treiber mitbringt. Diese werden allerdings in der Regel automatisch erkannt. Um den Treiber für Ihre Netzwerkkarte zu installieren, wählen Sie den Punkt Diskette. Jetzt möchte Windows 9x wissen, wo sich der Treiber befindet, den sie installieren möchten. Wenn er sich auf einer Diskette befindet können Sie das Dialogfeld einfach mit OK bestätigen. Andernfalls wählen Sie Durchsuchen und geben Sie das Verzeichnis an, in dem der Treiber liegt. Windows 9x sollte den Treiber jetzt installieren. Sie sollten zusätzlich die Installations-CD von Windows 9x bereit halten, da zusätzlich zum Treiber auch noch die Netzwerkkomponenten mitinstalliert werden. Sobald die Installation abgeschlossen ist, will Windows 9x neu starten.

Verbindungstyp einstellen

Bei älteren Netzwerkkarten, die nur 10 MBit unterstützen, hat man die Wahl zwischen verschiedenen Verkabelungsarten: AUI, BNC und Twisted Pair.

Meist verfügen die Netzwerkkarten über eine automatische Erkennung der verwendeten Verkabelung. Diese funktioniert jedoch gelegentlich nicht zuverlässig, so dass man keine Verbindung bekommt, obwohl die Netzwerkkarte korrekt ins System eingebunden ist.

Im Kontrollfeld Netzwerk der Systemsteuerung besteht die Möglichkeit, auf die Einstellungen der Netzwerkkarte Einfluss zu nehmen. Dazu wählt man in der Liste die Netzwerkkarte aus und klickt dann auf Eigenschaften.

Im Reiter Erweitert stehen meist verschiedene Einstellungen zur Auswahl. Im Beispiel lässt sich die Art der Verkabelung manuell über die Option Connection Type 32-bit driver auswählen. Den Typ TP Full_Duplex sollte man übrigens nur dann wählen, wenn man einen Switch im Einsatz hat. In Verbindung mit einem Hub funktioniert der Full Duplex Übertragungsmodus nicht.

Den Verbindungstyp der Netzwerkkarte einstellen

Dienste und Protokolle einrichten

Nach dem Neustart verlangt allerdings Windows 9x nach einer Anmeldung. Den Benutzernamen und das Passwort kann man dabei frei wählen. Bei der ersten Anmeldung muss man das gewählte Passwort erneut eingeben. Anschließend wird es gespeichert und man kann sich ab sofort mit dem gewählten Benutzernamen und dem Passwort anmelden.

Im Prinzip ist das Netzwerk jetzt schon funktionstüchtig. Es gilt jedoch noch einige Einstellungen zu vorzunehmen. So installiert Windows 9x standardmäßig den Client für Novell-Netzwerke und das IPX/SPX Protokoll mit. Diese Komponenten werden normalerweise nicht benötigt und sie produzieren nur unnötigen Traffic im Netzwerk. Weiterhin ist das für den Zugriff auf das Internet wichtige TCP/IP Protokoll nicht installiert und dafür das NETBEUI Protokoll.

Die Netzwerk-Einstellungen nach dem Neustart.
Die Standard-Konfiguration

Die angepassten Netzwerkeinstellungen.
Die angepasste Konfiguration

Im nächsten Schritt sollte man das TCP/IP Protokoll nachinstallieren. Dazu klickt man auf den Hinzufügen Button. Im nächsten Schritt wählt man den Punkt Protokoll. Anschließend wählt man als Hersteller Microsoft aus. Dann erscheint rechts unter anderem TCP/IP. Jetzt kann man den Client für Netware-Netzwerke, das IPX-SPX-kompatible Protokoll und NETBEUI der Reihe nach entfernen.

Die TCP/IP Einstellungen

Weiterhin kann man noch über den Button Datei- und Druckerfreigabe den Dienst hinzufügen, der im Netzwerk Freigaben für Dateien bzw. Drucker zur Verfügung stellt.

Damit der Zugriff auf das Netzwerk nach dem Neustart funktioniert, muss das TCP/IP Protokoll noch konfiguriert werden. Dazu wählt man in der Liste das TCP/IP Protokoll aus und klickt auf Eigenschaften. Wenn es im Netzwerk einen DHCP-Server existiert, braucht man nichts zu verändern. Andernfalls wählt man die Option Folgende IP-Adresse verwenden. Auf jeden Fall muss man eine gültige IP-Adresse und Subnetzmaske wählen. Die anderen Felder sind nicht zwangsläufig nötig. Genaueres zu den Optionen des TCP/IP Protokolls finden Sie im allgemeinen Teil des Tutorials.

Wechseln Sie nun in den Reiter Identifikation der Netzwerk-Einstellungen. Hier können Sie den Namen anpassen, unter dem der Computer im Netzwerk erscheinen soll. Weiterhin wird hier bestimmt, in welcher Arbeitsgruppe der Computer erscheinen soll und sie können zusätzlich eine Beschreibung für den Computer eingeben. Der Name der Arbeitsgruppe sollte in kleineren Netzwerken auf allen Computern der selbe sein.

Zum Abschluss schließt man das Netzwerk-Fenster mit OK. Windows 9x verlangt dann nach der Installations-CD, um die neuen Komponenten zu installieren, und will anschließend neu starten

Freigaben von Verzeichnissen und Druckern

Verzeichnisse über das Kontextmenü freigeben.Um ein Verzeichnis der Festplatte für andere Benutzer freizugeben, muss die Datei- und Druckerfreigabe installiert sein. Öffnen Sie den Windows-Explorer und wählen ein Verzeichnis aus, das Sie im Netzwerk freigeben möchten. Mit einem Rechtsklick auf das Verzeichnis gelangen Sie in das Kontextmenü, in dem Sie die Option Freigabe wählen:

Der Freigabe wird ein Name zugeteilt und es wird festgelegt, ob Schreibzugriffe erlaubt sein sollen.

Im darauf folgenden Fenster wird der Name festgelegt, unter dem das Verzeichnis im Netzwerk freigegeben wird. Weiterhin können Sie einen Kommentar angeben, der in der Detailansicht der Netzwerkumgebung angezeigt wird.

Unter der Option Zugriffstyp bestimmen Sie, ob ein Benutzer, der über das Netzwerk auf die Freigabe zugreift, Schreibrechte bekommen soll oder nicht. Schreibgeschützt bedeutet, dass niemand über das Netzwerk Daten verändern darf. Lese-/Schreibzugriff bedeutet, dass die Benutzer über das Netzwerk auch schreiben und löschen dürfen. Optional können Sie die Freigabe mit einem Passwort versehen. Die Option Zugriff abhängig vom Kennwort ermöglicht es schließlich, unterschiedliche Passwörter für den Lese- und den Schreibzugriff zu vergeben. Je nachdem welches Passwort der Benutzer beim Verbinden mit der Freigabe angibt, bekommt er nur Lese- oder auch Schreibzugriff.

Um einen Drucker freizugeben gehen Sie im Startmenü über Einstellungen zu den Druckereinstellungen. Wählen Sie auch hier mit der rechten Maustaste den Drucker aus, den Sie freigeben möchten, und wählen Sie Freigabe.

Zugriff auf andere Computer

Prinzipiell bestehen zwei Möglichkeiten, um auf andere Computer zuzugreifen. Die einfachste Variante ist es, die Netzwerkumgebung zu durchforsten. Wenn Sie einen Computer im Netzwerk öffnen, sehen sie, was dieser freigibt.

Über die FunktionSie können allerdings auch direkt auf Ressourcen zugreifen, wenn Sie wissen, wie diese heißen. Um direkten Zugriff auf eine Freigabe eines anderen Computers zu bekommen, können Sie diese als Netzwerklaufwerk verbinden. Im Windows-Explorer wählt man dazu im Menü Extras die Option Netzlaufwerk verbinden.

Sie können den Laufwerksbuchstaben selbst bestimmen, unter dem die Freigabe verbunden werden soll. Der Pfad \\server\install im Beispiel bedeutet, dass die Freigabe install des Computers server verbunden werden soll. Wenn Sie die Option Verbindung beim Start wiederherstellen wählen, verbindet Windows das Netzlaufwerk beim Neustart automatisch wieder unter dem gewählten Laufwerksbuchstaben.

Um auf einen Netzwerkdrucker zuzugreifen gehen Sie im Startmenü über Einstellungen zu den Druckereinstellungen. Wählen Sie dort die Option Neuer Drucker. Bestätigen Sie die erste Abfrage und wählen Sie danach Netzwerkdrucker aus. Der Netzwerkpfad entspricht analog zu den Verzeichnissen dem System \\Computername\Drucker. Zum Abschluss verlangt Windows in der Regel nach einem passenden Treiber für den Drucker. Wählen Sie entweder ein passendes Modell aus der Liste aus, die Ihnen Windows anbietet, oder installieren Sie über den Button Diskette den Treiber von der Installations-CD.

Zum Abschluss noch ein paar Worte zum Zugriff auf Computer, die unter Windows NT/2000/XP laufen: Zugriff auf einen Computer unter Windows NT/2000/XP bekommt im Netzwerk nur derjenige, der auf dem Computer über ein Konto verfügt. Wenn auf meinem Computer also beispielsweise nur der Benutzer Marco angelegt sind, dann kann ein Freund, der sich auf seinem Laptop unter Windows ME mit dem Benutzernamen Test anmeldet, auf meinen Computer unter Windows 2000 nicht zugreifen. Ich muss ihm zuerst auf meinem Computer ein Konto mit dem Benutzernamen Test und seinem Passwort einrichten. Wie man das macht, wird in dem Teil des Tutorials zu dem betreffenden System beschrieben.

Weitere Windows Netzwerk Tutorials

Netzwerk einrichten mit Windows 95, 98, ME, NT, 2000 und XP
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